„Alexa, schreibe unseren Blogbeitrag!“

Wenn es so einfach wäre … wären wir ein bisschen schockiert. Denn ja, wir sind Fan von praktischer Unterstützung, die Zeit, Geld und Nerven spart. Aber wir sind ebenso Verfechter von wirklich gut Gemachtem, und das kommt von klugen und kreativen Köpfen, das wird handgemacht und mit Herz. Also haben wir auch diesen Blogbeitrag selbstverständlich selbst geschrieben, und jetzt: „Alexa, erinnere uns bitte an den nächsten Workshop-Termin.“

Alexa als Dritte im Bunde

Der sprachgesteuerte Dienst von Amazon feiert grade mal ersten Geburtstag und ist doch schon berühmt wie der sprichwörtliche bunte Hund. Woran liegt’s? Zum einen daran, dass Alexa nicht die erste in der Reihe innovativer Assistenzsysteme ist, zum anderen, dass sie einfach gut funktioniert. Bewiesen haben wir das am lebenden Beispiel: Während eines Workshops der beiden WHITEVISION-Köpfe Rabea Hahn und Jens Lichte war Alexa die dritte im Agenturteam. Gezeigt haben die Experten des weißen Markts, wie Alexa & Co. die Healthcare-Branche unterstützen können.

Tippen ist out, Töne sind in

Aber was ist Alexa überhaupt? Zunächst: ein Lautsprecher. Gesteuert wird dieser nicht etwa via Fernbedienung oder Smartphone, sondern allein mit der Stimme. Mit dem auch unter Design-Aspekten durchaus überzeugenden Lautsprecher verbunden ist die Software, der Alexa Voice Service, der dafür sorgt, dass der ausgesprochene Befehl ausgeführt wird. Musik abspielen, nach Informationen suchen, Sportergebnisse liefern oder Zahnpasta bestellen – all das kann Alexa. Dazu braucht sie sogenannte „Skills“, Fähigkeiten, mit denen sie gefüttert wird. Für diese Skills wiederum sorgen Unternehmen. Stellen Sie sich das so ähnlich vor wie die Apps auf Smartphone und Tablet: Es braucht Entwickler mit guten Ideen, die die entsprechenden Inhalte passend aufbereitet im jeweiligen System zur Verfügung stellen. Die deutschen Skills in der Kategorie „Gesundheit & Fitness“ werden immer mehr, Sie können Alexa Natursounds abspielen oder sich von ihr durch Entspannungsübungen führen lassen.

Wie das für Sie und Ihre Praxis interessant wird? Überlegen wir mal. An einzunehmende Medikamente erinnern, die Sprechzeiten erfahren oder erste Tipps zum Beispiel bei Kopfschmerzen geben … Das Potenzial ist riesig; in erster Linie geht es dem Nutzer darum, seinen Alltag zu erleichtern und von besonderen Services zu profitieren. Ganz oben steht, was bequem ist – und schon das Tippen auf dem dann doch eher kleinen Smartphonedisplay kann schnell unbequem werden. Gehen Sie doch auf Ideensuche und werden Sie, auch mit Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, kreativ. Wie und wo kann Alexa zum Teammitglied Ihrer Praxis werden? Sicher finden Sie jede Menge Ansätze.

Und was ist mit Datenschutz?

Neben Alexa hören auch Siri auf dem iPhone oder die Windows-Phone-Variante Cortana aufs Wort ihrer Nutzer, schalten die Heizung oder das Laufband ein und das Licht aus, sorgen für Nachschub in der Küche oder des Nachts für Unterhaltung, wenn der Schlaf sich verabschiedet hat. Jedes „Alexa!“ oder „Hey Siri!“ offenbart dabei etwas über Sie und Ihre Gewohnheiten, jeder Sprachbefehl nutzt und sammelt personenbezogene Daten. Dafür braucht es Ihr Einverständnis. Dennoch empfehlen wir: Prüfen Sie als Nutzer ganz genau, welche Daten in welcher Weise von Ihnen angefordert und verarbeitet werden, bevor Sie Apps, Skills und Gadgets auf Ihren Geräten freigeben. Gerade als nicht nur rein privater Nutzer sollten Sie die Sorgen auf Verbraucherseite ernst nehmen – denken Sie daran, wie es wirkt, wenn in der Praxis mitgehört wird. Da können Alexa und Konsorten noch so praktisch und bequem sein, wenn es um Schweigepflicht und Vertrauliches geht, hat die intensive Auseinandersetzung oberste Priorität.

Übrigens, das noch zum Schluss: Unsere favorisierte Alexa-Lautsprecher-Version ist natürlich weiß. Wenn wir schon von weißen Märkten sprechen. Dass auch die schwarze Variante durchaus gut passen kann, dazu erzählen wir Ihnen gern ausführlich mehr – fragen Sie uns einfach nach unserer Liebeserklärung an die Farbe Schwarz.